Der Wellnesskeller – Eleganz in Beige und Weiß

Im Zuge dieser Entwurfsplanung des Wellnesskellers wurde das Untergeschoss eines Einfamilienhauses in Berg in Rheinland Pfalz neu gedacht. Ziel war es, aus dem bisher funktional genutzten Untergeschoss eine zusammenhängende Wellnesslandschaft zu entwickeln, die den Alltag im Haus ergänzt und erweitert.

Ausgangslage und Entwurfsansatz

Wie bei vielen Bestandskellern waren auch hier bestimmte Rahmenbedingungen gegeben: eine geringe Deckenhöhe, Feuchtigkeit im Bodenbereich sowie eine eingeschränkte natürliche Belichtung durch kleine Lichtschächte. Hinzu kamen tragende Wände und vorhandene Rohrführungen, die den Spielraum für Eingriffe begrenzten.

Diese Bedingungen wurden im Entwurf als feste Ausgangslage verstanden. Der Fokus lag darauf, mit möglichst kleinen baulichen Veränderungen zu arbeiten und die vorhandene Struktur gezielt weiterzuentwickeln.

Neue Nutzung und klare Ordnung

Im Mittelpunkt der Planung des Wellnesskellers stand die Umstrukturierung der bestehenden Kellerräume. Diese wurden neu organisiert und zu einer zusammenhängenden Wellnesslandschaft entwickelt, die unterschiedliche Nutzungen aufnimmt und dennoch als Einheit funktioniert.

Geplant wurden:

  • ein Saunaraum mit Liegemöglichkeit als ruhiger Rückzugsort,

  • ein Fitnessraum mit Eisbecken als Ergänzung zur Sauna,

  • ein modernisierter Hauswirtschaftsraum, funktional und einheitlich gestaltet,

  • sowie ein Stauraum mit integrierter Ankleide, präzise auf die vorhandenen Maße abgestimmt.

Da Eingriffe in die tragende Struktur möglichst gering gehalten werden sollten, entstand die neue Ordnung vor allem durch eine klare Zonierung und durch maßgefertigte Einbauten.

Material, Licht und Atmosphäre

Ein wichtiger Bestandteil der Planung war es, dem Wellnesskeller eine neue Helligkeit und Aufenthaltsqualität zu geben. Durch die vollständige Abdichtung des Bodens und den Einsatz heller Bodenfliesen erhielt die Wellnesslandschaft im Untergeschoss eine freundliche und ruhige Grundstimmung.

Für die Ankleide wurden passgenaue Möbel geplant, deren Fronten in einem zarten Beigeton gehalten sind. Sie unterstützen die ruhige Atmosphäre und lassen die Räume trotz begrenzter Höhe großzügiger wirken.

Im Hauswirtschaftsraum steht die Funktion im Vordergrund: Stauraum, Waschen, Duschen und klare Abläufe. Gleichzeitig ist der Raum gestalterisch in die Gesamtidee der Wellnesslandschaft eingebunden. Sauna- und Fitnessbereich wurden mit abgestimmtem Mobiliar geplant, das sich selbstverständlich in die bestehenden Raumverhältnisse einfügt.

Das Beleuchtungskonzept spielt eine zentrale Rolle. Der Schwerpunkt liegt auf indirekten, atmosphärischen Wandleuchten, die gezielt Akzente setzen und die geringe natürliche Belichtung ausgleichen. So entsteht auch ohne große Fenster eine ruhige, wohnliche Stimmung.

Entwurfsplanung im Bestand

Die Kellerplanung in Berg wurde bewusst als reine Entwurfsplanung angelegt. Grundlage bilden ein detaillierter Grundriss sowie Wandansichten, die die neue Nutzung, die Einbauten und die Lichtführung klar darstellen. Die Wellnesslandschaft lässt sich so bereits auf der Entwurfsebene räumlich nachvollziehen.

Das Projekt zeigt, wie sich ein Wellnesskeller im Bestand entwickeln lässt – mit sensiblen Eingriffen, klarer Struktur und einem gestalterischen Fokus auf Atmosphäre und Alltagstauglichkeit.

Wenn auch Sie Interesse haben, kontaktieren Sie uns –  gerne sprechen wir mit Ihnen über Ihre eigene Entwurfsaufgabe.

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