Die mediterrane Villa in Landau – Innen und Außen im fließenden Übergang

In Landau entsteht auf dem bestehenden Keller eines kleinen Bungalows eine neue mediterrane Villa, deren Architektur Innen- und Außenräume fließend miteinander verbindet.

Das bestehende Erdgeschoss wird zurückgebaut, der Keller bleibt erhalten und wird zur Grundlage für den Neubau. Die neue Gebäudeform löst sich bewusst von der ursprünglichen Geometrie des Bungalows und nutzt das Potenzial des Grundstücks neu. Großzügige Öffnungen, klare Blickbeziehungen und fließende Raumfolgen prägen den Entwurf.

Innen und Außen fließend verbinden

Ein wesentliches Thema der Villa ist der Übergang zwischen Innen- und Außenraum. Großzügige Fensterflächen öffnen die Wohnbereiche zum Garten und erweitern die Räume optisch über die Gebäudehülle hinaus.

Wände und Materialien werden bewusst von innen nach außen weitergeführt. Dadurch entstehen fließende Übergänge, bei denen sich Terrasse, Garten und Wohnräume selbstverständlich miteinander verbinden.

Die mediterrane Wirkung entsteht dabei durch das Zusammenspiel aus warmen Materialien, großzügigen Öffnungen, geschützten Außenbereichen und einer Architektur, die das Wohnen weit nach außen erweitert.

Fließende Raumfolgen im Inneren der Villa

Das Prinzip der fließenden Übergänge setzt sich im Innenraum fort. Die einzelnen Bereiche sind klar organisiert, gleichzeitig entstehen zwischen ihnen gezielte Blick- und Wegebeziehungen.

Wohn-, Ess- und Kochbereich entwickeln sich als zusammenhängende Raumfolge und werden durch die Architektur gegliedert, ohne vollständig voneinander getrennt zu sein. Rundungen greifen diese Bewegung auf und sorgen für weiche Übergänge innerhalb des Grundrisses.

Eine Wendeltreppe wird dabei zum prägenden Element des Innenraums und verbindet die Geschosse auf selbstverständliche Weise miteinander.

Licht gezielt ins Haus führen

Durch die Nordausrichtung des ursprünglichen Gebäudes spielte die Belichtung von Beginn an eine besondere Rolle in der Planung.

Anstatt ausschließlich mit großen Fensterflächen zu reagieren, wurden Öffnungen gezielt dort gesetzt, wo sie Licht tief in den Innenraum bringen und zugleich besondere Blickbeziehungen schaffen. Die neue Gebäudegeometrie unterstützt diese Lichtführung und ermöglicht unterschiedliche Situationen im Tagesverlauf.

So wird die Orientierung des Grundstücks nicht als Einschränkung behandelt, sondern zu einem wesentlichen Bestandteil des Entwurfs.

Offenheit und Privatheit

Die großzügige Öffnung zum Außenraum steht im bewussten Zusammenspiel mit dem Wunsch nach Privatheit. Nicht jede Fassade öffnet sich gleichermaßen.

Ein- und Ausblicke wurden für die unterschiedlichen Bereiche des Hauses gezielt betrachtet. Zum geschützten Garten öffnen sich die Räume großzügig, während an anderen Stellen bewusst kleinere oder präziser positionierte Öffnungen eingesetzt werden.

So entsteht ein Haus, das viel Offenheit und Weite bietet und dennoch geschützte Rückzugsbereiche schafft.

Eine neue Geometrie für das Grundstück

Ausgehend vom bestehenden Keller entsteht in Landau eine Villa, die den ursprünglichen Bungalow nicht einfach ersetzt, sondern das Grundstück räumlich neu interpretiert.

Die neue Geometrie, fließende Raumfolgen und die enge Verbindung von Innen- und Außenraum bestimmen den Charakter des Hauses. Bestand und Neubau werden dabei nicht als Gegensätze verstanden, sondern als Ausgangspunkt für eine Architektur, die auf die vorhandenen Bedingungen reagiert und daraus neue räumliche Qualitäten entwickelt.

Interessieren Sie sich auch für einen Neubau oder eine behutsame Weiterentwicklung einer Bestandsvilla? Wir begleiten Sie gerne von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung.

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